FLEISCH UND WURST VOM STROHSCHWEIN
direkt von unserem Bauernhof frisch auf Ihren Tisch

Kammsteak mariniert “Zart durchwachsen vom Strohschwein". Grillfertig auf den Tisch.
 

Aus Überzeugung Schweinefleisch von „Strohschweinen“.

Mit einem klaren Schritt in Richtung artgerechte Haltung beschreitet der Hof von Josef Senger in Weides neue Wege in der Tierhaltung: „Bestes Fleisch vom Strohschwein“. Josef Senger kümmert sich mit Herzblut um das Wohl seiner Tiere – schließlich sind sie seine Existenzgrundlage. Von diesem Konzept ist auch Sebastian Leithner vom Agrarbetrieb Leithner als Vermarkter von Strohschweinen überzeugt. Strohschweine leben glücklicher!

„Wir legen großen Wert auf Qualität und Regionalität, so Sebastian Leithner. Dies gilt auch für unser Rindfleisch, das wir aus eigener Erzeugung vermarkten, ebenso wie für das Schweinefleisch von Strohschweinen. Es geht uns nicht darum, dass der Mensch jeden Tag Fleisch essen muss. Wenn Fleisch, dann lieber bewusst mit einem guten Gewissen die bessere Qualität, da sind sich Sebastian Leithner und Josef Senger einig.


Warum der Begriff "Strohschweine"?

Grundsätzlich sind Schweine so genannte Hartbodenlieger, sie bevorzugen daher einen eher festen Untergrund. Liegefläche, „Toilette“ und Fressbereich werden von den Tieren klar unterschieden. Als Gruppentiere suchen sie zudem die Nähe ihrer Artgenossen und lagern sich oft dicht zusammen. Das konventionell gehaltene Schwein lebt üblicherweise im Stall. Helligkeit und Belüftung sind dabei gesetzlich geregelt. Spaltenböden aus Beton sorgen dafür, dass Kot und Urin nicht mit den Füßen in Berührung kommen – so werden Infektionen minimiert. Strohschweine werden dagegen in Auslauf, mit mehr Platz und mit Außenklima gehalten. Die Liegefläche ist mit Stroh eingestreut, das regelmäßig erneuert werden muss.

Im neu gebauten Stall haben die Tiere mehr Platz und leben auf einer Strohunterlage. Zudem haben sie die Möglichkeit, nach Lust und Laune auch frische Luft im Außenbereich zu schnuppern. Frischluft ist ein Muss – doch Zugluft zum Beispiel mögen Schweine nicht. Der Landwirt Senger überzeugt sich jeden Tag persönlich davon, ob es seinen Tieren gut geht. So wird bei der Fütterung ebenfalls kein Kompromiss eingegangen. Die „Strohschweine“ werden hauptsächlich mit eigenem Getreide gefüttert. „Natürlich ist diese Form der Haltung aufwendiger, kostenintensiver und man braucht einen Markt dafür. Wer aber als Verbraucher an das Wohl der Tiere und an die Gesundheit denkt, der ist auch bereit, einen etwas höheren Preis zu zahlen – davon sind wir beide überzeugt!“, sagt der Landwirtschaftsmeister Sebastian Leithner.